Gürtelrose

Herpes Zoster / Gürtelrose

Herpes Zoster, umgangssprachlich auch Gürtelrose genannt, ist eine meist schmerzhafte Viruserkrankung. Diese zeichnet sich hauptsächlich als einen streifenförmigen Hautausschlag mit Bläschen ab. Fortführend haben wir Ihnen diesbezüglich die wichtigesten Informationen bezüglich

zusammengestellt.

 

Gürtelrose Behandlung

Gürtelsrose bzw. Herpes Zoster sollte je nach stärke der Erkrankung unterschriedlich behandelt werden. Wir unterscheiden daher leichte und schwere Fälle.

Bei leichten Fällen von Gürtelrose

In leichten Fällen empfiehlt sich eine symptomatische Therapie zur Gürtelrosen Behandlung.

Das bedeutet:

Gürtelsrose bzw. Herpes Zoster sollte vorallem mit Virus hemmenden Medikamenten wie Acicolvir oder Brivudin behandelt werden. Ebenso hat man mittlerweile sehr gute Ergebnisse mit Akupunktur und der zusätzlichen Einnahme von Vitamin C und B-Vitaminen gemacht. Die Vitamine stärken zusätzlich das Immunsystem.

Bei starkem Juckreiz können Zinkoxidschüttelmixturen, Salben und Pudern Linderung verschaffen. Diese haben die Funktion austrocknend und krustenlösend zu wirken. Diese Behandlungsmethoden beschleunigen den Heilungsprozess des Hautausschlages, ebenso beugen sie zusätzlichen bakteriellen Infektionen vor.

Zur Behandlung von Herpes Zoster/ Gürtelrose kann ebenfalls auf feuchte Umschläge zurückgegriffen werden.
Des Weiteren eignen sich auch Medikamente, welche allgemein bei Kopf- und Gliederschmerzen bekannt sind. Besonders empfehlenswert sind hierbei Ibuprofen oder auch Paracetamol.

Bei schweren Fällen von Gürtelrose

Bei Abzeichnung eines schweren Krankheitsverlaufes sowie Gürtelrose im Gesichtsbereich, ist es empfehlenswert einen Arzt aufzusuchen. Dieser wird Ihnen dann Virostatika (Stoff, der die Vermehrung von Viren hemmt)  verschreiben. Am häufigsten verschrieben werden dabei:

  • Brivudin
  • Valacicilovir
  • Aciclovir
  • Famciclovir


Diese Medikamente hemmen das Wachstum der Varizella-Zoster-Viren und sind bei Herpes Zoster besonders effektiv.
Es kann bei starken Schmerzen zur Symptomlinderung auch auf Schmerzmittel zurückgegriffen werden.

Gürtelrose Symptome

Zunächst äußert sich die Herpes-Zoster Erkrankung, mit Beschwerden wie Brennen und starken Schmerzen in den betroffenen Hautregionen. Dabei können ebenso Fieber, Abgeschlagenheit und Müdigkeit als Symptome für Gürtelrose auftreten.

Über verschiedene Stadien entwickeln sich im betroffenen Hautabschnitt die typischen Hautveränderungen:

  1. Zunächst zeichnet sich eine Rötung und Schwellung der Haut ab, des weiteren bilden sich daraus Bläschen die sich mit einer klaren Flüssigkeit füllen.
  2. Im weiteren Verlauf füllen sich die Bläschen mit Lymphe (hellgelbe Flüssigkeit) und platzen auf.
  3. Im Zeitraum von einer Woche trocknen diese dann aus, woraufhin sich gelb bis braun gefärbte Verkrustungen und nach mehreren Wochen bei abgeschlossenem Heilungsvorgang Vernarbungen bilden können.

Um die Symptome einer Gürtelrosen-Erkrankung erfolgreich zuordnen zu können, ist die begrenzte Ausbreitung des Ausschlags von Wichtigkeit. Herpes Zoster erstreckt sich meist über einen Bereich des Brustkorbs, kann jedoch auch an Rücken, an Armen oder Beinen sowie im Gesicht vorzufinden sein.

 

Sollten keine weiteren Komplikationen auftreten heilt Gürtelrose in zwei bis vier Wochen ab. Es kann jedoch, vor allem im Stadium der aufgeplatzten Bläschen, zu zusätzlichen Infektionen kommen, welche die Narbenbildung im Nachhinein deutlich begünstigen. Weitere mögliche Komplikation infolge der Erkrankung sind z.B. Fazialis-Paresen, also partielle Lähmungen der Gesichtsmuskulatur, Hirnhautentzündungen oder bei Beteiligung des Auges, eine Minderung der Sehkraft.

Gürtelrose Ursachen

Varizella-Zoster-Viren werden in der Ersterkrankung in der Regel über Tröpfeninfektion übertragen, diese zeichnen sich meist im Kindesalter als Windpoken ab. Nach Abklingen der Windpocken, setzen sich die o.g. Viren im Stützgewebe von Nervenzellkörpern ab. Infolge einer Schwächung des Immunsystems (z.B. bei einer Erkältung), kann es zu einer Reaktivierung der Varizella-Zoster-Viren kommen. Die erneute Aktivität der Viren führt über Entzündungen des Nervengewebes zum typischen Bild der Gürtelrose.

Da Nerven bestimmte Körpergebiete versorgen, erscheint die bei Herpes Zoster bedeutsame Blasenbildung im Hautbereich des erkrankten Nervs.


Die Übertragung der Viren erfolgt meist in Form einer Tröpfcheninfektion. Dabei werden die von einer infizierten Person ausgeatmeten Partikel über die Atemluft aufgenommen. Auch Infektionen durch direkten Kontakt mit z.B. angehusteten Gegenständen sind möglich.

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